navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

Alles was mit Navigationsgräten und Software zu tun hat.
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Benzinesel381
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navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#1 Ungelesener Beitrag von Benzinesel381 »

Hallo! Grias enk!

Ich habe ueber die Wintermonate etwas gebastelt und dabei ist eine Umweg-app herausgekommen. Die Umweg App ist bei Google Play installierbar und die Webseite www.umweg.eu ist auch soweit fertig. Die Navigation ist zwar funktionsfähig, aber da gibt es genug andere Programme dafür. Umweg kann zwar navigieren, ist aber — dem Namen entsprechend — vordringlich auf Umwege ausgerichtet.
Das bedeutet einerseits: GPX-Route laden, Pässe und Straßensperren anzeigen und diese umfahren, sowie plötzlich auftretende Hindernisse umgehen — alles auch im Offline-Modus (Karten müssen in diesem Fall vorher geladen werden).
Das eigentliche Novum, das es so bislang nicht gibt: das Umfahren oder Ausweichen von Regen. Das Lesen der Anleitung ist wichtig um die Abläufe korrekt zu vollziehen.
Die Free-Version erlaubt Routing und Störungsumfahrung im DACH-Bereich bis 150 km sowie die Wetterumfahrung mit älteren Daten — so kann man alles in Ruhe testen.
Auf eine regen- und unfallfreie Fahrt! 🏍️ und ich hoffe, dass es fuer manchen hilfreich sein wird!

Hans

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blahwas
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#2 Ungelesener Beitrag von blahwas »

Wird da vielleicht ein alter Traum von mir wahr - ein Navi, das auf längeren Etappen am Regen vorbei leitet? Ich wünsche gutes Gelingen, und am liebsten eine Integration in die Kurviger- und OSMand-Apps, damit das auch unterwegs bei schon begonnener Fahrt funktioniert.

Auch ein Hinweis "Mach jetzt 30 Minuten Pause, dann ist das Gewitter vorbei" wäre für mich ok. Kann mich noch gut erinnern, dass wir als Gruppe in die Regenklamotten rein sind, im Regen weitergefahren, nach 5 Minuten ist einer meiner Mitfahrer gestürzt mit Fußverletzung, und 5 Minuten später war der Regen vorbei. Das hat sich gelohnt :?

Benzinesel381
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#3 Ungelesener Beitrag von Benzinesel381 »

wetter.testlabor.jpg
wetter.testlabor.jpg (965.39 KiB) 116 mal betrachtet
- so sieht beispielsweise mein "testlabor" aus.. - wieso gutes gelingen? es funktioniert bereits;-) leider hat es bisher aber noch kein einziger benutzer verwendet. ok, ein bisschen in der anleitung muss man lesen. ob es dann auch so gut funktioniert, wie von mir erwartet - das kann ich bisher noch nicht sagen. ich haette auch gerne mehr erfahrungswerte. die naechsten paar monate bleibt das ganze auf alle faelle noch verfuegbar.
und natuerlich funktioniert es auch bereits mit einer begonnenen gpx-route. einfach mit dem positionsslider an den entsprechenden kilometer und berechnen lassen. und ja: eine halbe stunde frueher oder spaeter kann manchmal einen sehr grossen unterschied ausmachen.
und noch einmal aendern: die pausen funktion habe ich bis jetzt nicht integriert, da dass mmn zuviel aufwand fuer den zu erwartenden nutzen darstellt.

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blahwas
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#4 Ungelesener Beitrag von blahwas »

"Gutes Gelingen" fürs Projekt - also Traktion bei den Nutzern, oder gleich Heirat mit einem anderen Projekt. Ich bin zwar Informatik-Doktor, aber das ist mir so ehrlich gesagt zu kompliziert mit mehreren Apps nacheinander für eine Route.

Benzinesel381
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#5 Ungelesener Beitrag von Benzinesel381 »

die schwierigkeit ist ueberschaubar haette ich gesagt: einstellungen bezueglich regen vornehmen, gpx laden, simuluation und berechnen. einfacher geht es mmn nicht, da jeder einelne schritt notwendig ist. danach gpx abspeichern bzw in meinem fall an garmin drive senden.
du wirst schon recht haben. mir selbst kommt es auf alle faelle nicht so kompliziert vor (aber klar;-) )
Zuletzt geändert von Benzinesel381 am Donnerstag 16. April 2026, 07:37, insgesamt 1-mal geändert.

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H.Kowalski
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#6 Ungelesener Beitrag von H.Kowalski »

Also den Ansatz finde ich ja interessant, aber möglicherweise ist das hier der Grund, weshalb sich mir noch nicht erschließt, wie die App in der Praxis (also auf Reisen, auf Touren) benutzt werden kann:
Benzinesel381 hat geschrieben: Samstag 4. April 2026, 16:51 Das Lesen der Anleitung ist wichtig um die Abläufe korrekt zu vollziehen.
Auch aus der Anleitung erschließt sich mir die Antwort nicht, da sie sich auf die Bedienung der App und der Website konzentriert.

Magst Du mal mit eigenen Worten kurz beschreiben, wie die Lösung in der Praxis eingesetzt werden kann? Vielleicht mit einem beispielhaften Szenario?

Auch wäre interessant zu wissen, mit welchen Kosten die Vollversion verbunden wäre, wenn man sich nicht auf DACH und 150 km beschränken will. Mit der Einschränkung erscheint mir die kostenlose Version für den Praxiseinsatz nutzlos. Eher zum testen geeignet?
Es grüßt der Hein (alias Heiner Kowalski)
http://www.kowalskifilm.de | Dem Hein seine Reiseberichte hier im Forum

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Benzinesel381
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Re: navigationsapp - schlechtwetterumfahrung

#7 Ungelesener Beitrag von Benzinesel381 »

praxis (zumindest fuer mich): ich plane jedes jahr mehrtaegige touren, die ich ueblicherweise in 400km stuecke teile (da wenig offroad dabei ist, geht sich das normalerweise ganz gut aus). die tagesetappe wird also mit meinen standardparametern am mobiltelefon/tablet geladen (ob am vortag oder am realen fahrtag ist vom ablauf her egal. die genauigkeit der wetterprognose ist natuerlich besser, je zeitnaher die abfrage erfolgt).

hier wuerde man dann z.b. etwaige pass- und/oder strassensperren ebenfalls sehen (soweit sie im system implementiert sind. da habe ich leider nicht so viele daten, als ich gerne haette, erheben koennen). bzw gibt es bei vielen laendern keine zentrale stelle, die die daten aggregiert und dann zur verfuegung stellt.

danach wird die simulation gestartet und dann erfolgt die berechnung. aufgrund der simulation sehe ich, wieviel regen auf der geplanten strecke zu erwarten ist (und koennte hier noch nachschaerfen, indem ich z.b. sage, 0.5mm regen ist mir egal). jede aenderung der parameter erfordert aber eine neue simulation. die berechnung danach ergibt dann entweder z.b. ein frueheres/spaeteres wegfahren und/oder eine andere strecke. diese strecke speichere ich ab bzw sende ich an garmin drive (ich selbst verwende ein garmin zumo xt)

und ja, natuerlich ist das nicht mit einem klick erledigt und wird dadurch viele abschrecken. ein jahresabo habe ich mit 12.- angegeben, dass sieht man, wenn man ueber die test-distanzen kommt. die wetterprognose selbst kann man mit altdaten aus februar 2026 testen. und natuerlich ist die nutzbarkeit auf einem tablet/laptop wesentlich besser als auf dem kleinen mobiltelefonbildschirm.

ich hoffe, ich habe die fragen halbwegs verstaendlich und ordentlich beantwortet....

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