



https://www.flickr.com/photos/stollenve ... 318410592/
Doch auch das hat mal ein Ende, die einen brechen gen Italien auf, andere müssen sich mit der nördlichsten Stadt Italiens begnügen.

Achter Fahrtag Berlin Holzminden

Gradlinig raus aus der Stadt und etwas kurviger durch den brandenburgischen Speckgürtel

bevor im Havelland die Strassen schlechter, dafür aber wieder bewaldeter werden.

Raus aus dem Wald und die Felder wachsen bis zum Himmel.

In Jerichow trompetet nichts mehr, auch der Bahnverkehr wurde vor langem eingestellt.

Hoffentlich wird die Post neumodischer zugestellt.

Zum zweiten Mal auf der Tour überquere ich die Elbe, fähr genug.

Verlängerte Rotphase in Mahlwinkel

und in der Ferne, bald auch aus der Nähe, baggert der Bagger auf dem Salzberg rum, fast wie zu Hause.

Hatte ich schon erwähnt, das das Wetter ideal war, nicht zu warm, leichter Wind mit Schönwetterwolken.

Nach der wenig aufregenden Durchquerung des Truppenübungsplatzes Altmark und einer baustellbedingten Rundfahrt durch Helmstedt, muss ich unerwartet die Höhen des Elm Lappwaldes Naturpark erklimmen.

Im Reitlingtal wird es kurviger

und bärlauchiger. Der Elm, kann man mal auf der Durchfahrt mitnehmen.

Zwischendurch ein Blick auf Propellerland Niedersachsen.

Das Schild sagt zwar was anderes,

aber die unerwartet nette Gegend hört nicht auf.

Irgendwo am Horizont fängt das Weserbergland an oder bin ich schon da? Egal.

Auf dem Weg dahin eine Sackgasse, anscheinend gerne genommen von diversen Zweirädern.

Dahinter kann man über die Gegend nicht meckern.

Obwohl, das mit dem Bergland, Hügelland klingt auch ganz schön.


Auf dem Weg zur Weser,

die am Wochenende ein unüberwindbares Hindernis darstellt,

da in Polle der Fährmann auch schon Wochenende hat.
Aber ein paar Kilometer weiter flusshochwärts liegt Holzminden, da kommt man trockener Räder über die Weser. Da es schon spät am Tag ist, steuere ich dort den Campingplatz an. Der Name Mobil Camping hätte einen schon hellhörig werden lassen, aber laut der netten Dame im "Empfangszelt", kann man dort auch zelten.
Sehr gut, einfach Richtung Weser und dann bis zum ersten Wohnmobil, da ist der Platz. Ich fahre also an der Weser entlang der Wagenkolonne bis zu einer Wiese, wo mich der Platzwart unfreundlich empfängt und fragt, was ich hier wolle? Ich vermittle ihm mein Begehr. Ich solle umdrehen, der Platz wäre direkt an der Einfahrt zur Weser. Und tatsächlich, eine 15x10 Meter breite Wiese, die zur Weser "steil" abfällt. Also Ideale Bedingungen für eine gesunde Nachtruhe.
Ich sichere mir schnell den einzig planen Platz

und natürlich darf ich das Moped nur draussen parken. Gut ist, das gleich neben dem Platz ein grosser Supermarkt ist, damit wäre das Abendessen gesichert. Erfreulich gute Tour Richtung Heimat.
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