Meine (Michi's) Erlebnisse bzw. Kommentare:
28.5.
Von Permet aus (wo wir gestern regenbedingt früher einkehrten) sind wir nach einem geizigen Frühstück durch das Vjose- Tal gestartet. Im 1.Teil der Strecke ergeben sich oft sehr schöne Fotomotive und wir stoppen oft zum Fotografieren. Über die rauhe und bröckelnde Bergstrasse SH75 geht's nach Erseke, der angeblich höchstgelegenen Stadt Albaniens. In Lin am Ohridsee finden wir im Hotel Leza ein nettes Zimmer mit Seeblick und toller Küche und Seeterrasse ..! Der Ort ist „uhrig“ oder für unsere Verhältnisse bäuerlich. Am Abend sitze ich mit Peter und Einheimischen in Pulli & Jacke auf der „Raucherterrasse“ des Hotels- Temperatur unter 10 Grad.
29.5.
Ich erlaube mir heute einen Solo- Ausflug zum Prespa- See. Die mazedonische Granze ist via Pogradec schnell erreicht und die ungewohnte Grenzkontrolle ist, mit nur einem Fahrzeug vor mir, freundlich & sehr schnell erledigt. Ohne Gepäck ist es auch wieder einmal sehr angenehm über die hier merklich besseren Straßen zu „schwingen“. Nach einem kurzen Sightseeing- Stopp beim Kloster St. Naum (liegt sehr malerisch bei einer Flußmündung) wähle ich die schön kurvige Bergstraße P504 durch den Nationalpark „Galichica“. Die Strecke ist zwar wieder löchrig-holprig, führt aber mit tollen Ausblicken auf Ohrid- sowie Prespa- See durch lichte Laubwälder und einen 1600m- Bergpass. Am Prespa- See, der landschaftlich auch sehenswert ist (habe den See von GR aus mit seiner Pelikankolonie schon einmal besucht) war, da sehr ruhig, leider keine Espressopause möglich. Daher kurve ich wieder der gleiche Strecke retour, auf der ich noch nette Biker treffe, und nehme den Lunch in einem gut-&-günstig- Lokal auf der Promenade von Pogradec zu mir- den Rest des Tages auf der Seewiese verbracht. Ein, auch wetterbedingt, schön entspannter Bikertag!
Kurze Kommentare zu 30./31.5. wie von Peter bereits beschrieben:
Super Straße sowie Landschaft. Unglaublich die Freundlichkeit und selbstlose Hilfsbereitschaft der Albaner (die übliche Meinung hierzulande ist ja leider meist 100% gegenteilig!)! Ich schenke dem Schweissprofi dafür meinen Letherman- glaube er hat ihn weitergeschenkt! Aber auch bei weiteren Zusammentreffen sind die Einheimischen interessiert aber sehr unaufdringlich. In Peshkopi bekommen wir im Hotel Korabi ein nettes, ruhiges & günstiges Zimmer. Nur die Zufahrt über die Fußgängerzone ist etwas eng (minus 1 Koffer geht's). Die Stadt ist sehr geschäftig- auch ich erstehe eine neue Sonnenbrille um 5€ .
Anstrengend die Strecke nach Fierze, aber toll, obwohl nur rund 70km lang richtig schmal. Das Hotel mitten in den Bergen erinnert mich an eine „Berghütte“. Urig aber volles Service (Etagenbad & WC, Dinner, Frühstück...). Statt im Hotel Alpin (unfreundlich) nehmen wir ein kleines Zimmer im Hotel- Kunora in toller Lage und u.a. sehr gutem gegrillten Karpfen. Die Ausblicke auf die von der Abendsonne beschienenen Berge ist traumhaft...
