Tag 11 | Elassona – Pilion (Transint/ ca. 200 Km)
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Heute verlasse ich fürs Erste Elassona und besuche nacheinem geplanten „Ausschweifer“ an die östl. Seite des Pilion-Gebirges - entlang an der aegeaischen Küste - das Dorf Kala Nera. Das Dorf liegt am westlichen Fuße des Pilion-Gebirges, auf der Pilio-Halbinsel am Pagasitischen Golf, rund 320 Kilometer nördlich von Athen. Die nächste größere Stadt ist in 20 Kilometer Entfernung Volos. Es soll der südlichste Punkt meiner Reise werden. Hab` ich doch heute jede Menge Zeit.
Zügig geht es durch Elassona, raus auf der E65. In der freien Landschaft rückt nun ein Berg in meinen Focus, DER Olymp. Jetzt sehe ich den in der griechischen Mythologie bezeichneten Berg der Götter zum ersten Mal. Es wird jedoch nicht das letzte Mal sein und er wird mir nun noch des Öfteren den Weg aus verschiedenste Richtungen weisen. So in etwa vergleichbar mit dem Mont Blanc in F, den man auch ständig und aus allen Himmelsrichtungen sieht.

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Bald erreiche ich Tyrnavos und umfahre Larisa, nicht ohne eine erste Cappupause einzulegen.

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Weiter geht es schnurstracks und immer geradeaus nach Volos, einer Hafenstadt am Pagasitischer Golf. Zum tanken verlasse ich die Umfahrung und suche mir eine Tankstelle. Die Spritpreise sind seit der Einreise in Griechenland wieder hoch und haben teils deutsches Niveau.
Nachdem ich die Umfahrung wieder erreiche, geh es kurz darauf links ab, auf die 34A die sofort ansteigt. Durch Anakasia und Portaria geht es die Chania-Passstrasse -
https://www.quaeldich.de/paesse/pliasidhi/ bis auf ca. 1.500 m hinauf, wo ich ein weiteres Päuschen im Mountain-Cafe einlege. Nebenbei der teuerste Cappu, den ich bisher in Griechenland getrunken habe. Aussicht und gute Musik haben halt seinen Preis

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An der Ostseite trägt die Straße weiterhin die Bezeichnung 34A, in weiterer Foolge 34. Nur mittlerweile für gut 20 Km in deutlich schlechterer Qualität, wobei einen oft die Aussicht auf die Aegean-See dafür entschädigt. Sie führt immer etwas oberhalb der Küste entlang und leitet durch Orte, wie Katochori, Karavoma, Makryrrachi und Tsagkarada (ab hier die 34). Immer wieder gehen Stichstraßen runter zu kleinsten Dörfern am Meer, wo sich die Sommertouris in noch überschaubarer Zahl am Strand in der Sonne aalen.
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Auch wenn die Fahrt bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen nur langsam vorwärts geht, so macht es bei kaum Verkehr viel Spaß. Nach Kalamaki bleibe ich auf der mittlerweile gut ausgebauten 34 und cruise in einem weiten Bogen Richtung dem Golf und somit Kala Nera zu, wo ein bereits vor Monaten gebuchtes gebuchtes Hotel auf mich wartet.
Kurz darauf erreiche ich meinen Bestimmungsort und schaue ganz verdutzt.........

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