Re: Planlos auf Island, schon wieder.
Verfasst: Dienstag 31. März 2020, 00:08
Auf dieser Strecke gab es anscheinend so gut wie keinen Verkehr, zumal sie lediglich zwei Punkte verband, die beide besser direkt ueber die Ringstrasse erreichbar sind. Angesichts des langsamen Wachstumes der Vegetation in dem kalten Klima hatten wir keine Ahnung, ob diese Spuren Tage oder Monate alt waren.

Dann kam eine weitere breite Furt. Maddin fuhr vor, und seine KTM schien quasi ueber das Wasser zu gleiten.

An einem breiten, aber trockenen Flussbett voller Medizinball-grosser Steine wussten wir zunaechst nicht weiter: Wir konnten den Weg auf der anderen Seite nicht sehen, und auch Navi bzw. Karte halfen nicht weiter. Ich bat Maddin zu warten und fuhr auf die andere Seite. Fuer jemanden, der weder Motocross noch Hardcore Enduro faehrt, war das quasi ein Mini-Erzberg Rodeo, aber es machte Spass. Drueben realisierte ich, dass der Weg direkt hinter Maddin weiter verlief, und ich durfte wieder zurueck.

Es gab noch ein paar weitere technischere Abschnitte, aber grossteils war es auf den leichten Einzylindern nicht zu schwer fahrbar.


Immer wieder folgte der Weg einer Reihe alter Telefonmasten. Wir ueberlegten, dass er vielleicht zur Wartung der Leitung angelegt worden war, und nannten die Strecke den 'Telegraf-Track'.

(Foto: Maddin)

(Foto: Maddin)
Es gab noch eine weiter Furt, und die Landschaft wurde zunehmend gruener. Gegen Abend erreichten wir einen netten, kleinen Zeltplatz bei Grimsstadir. Es gab ein Haeusschen mit Toiletten und Duschen sowie ein Schild, dass abends jemand zum Kassieren vorbei kaeme. Falls nicht, solle man sich am Hof gegenueber melden. Wir wanderten hinueber und zahlten. Der Bauer hatte einen alten Amischlitten, mit dem er uns anschliessend stilvoll zurueck kutschierte.

Falls sich jemand wundert, ja das ist dasselbe Zelt wie 2011. Ich reise seit 30 Jahren mit dem gleichen Modell ...

Tag 1. Die Route war genial, und ich wuerde sie immer wieder fahren. Eventuell nicht empfehlenswert fuer Grossenduros, aber machbar.


Dann kam eine weitere breite Furt. Maddin fuhr vor, und seine KTM schien quasi ueber das Wasser zu gleiten.

An einem breiten, aber trockenen Flussbett voller Medizinball-grosser Steine wussten wir zunaechst nicht weiter: Wir konnten den Weg auf der anderen Seite nicht sehen, und auch Navi bzw. Karte halfen nicht weiter. Ich bat Maddin zu warten und fuhr auf die andere Seite. Fuer jemanden, der weder Motocross noch Hardcore Enduro faehrt, war das quasi ein Mini-Erzberg Rodeo, aber es machte Spass. Drueben realisierte ich, dass der Weg direkt hinter Maddin weiter verlief, und ich durfte wieder zurueck.

Es gab noch ein paar weitere technischere Abschnitte, aber grossteils war es auf den leichten Einzylindern nicht zu schwer fahrbar.


Immer wieder folgte der Weg einer Reihe alter Telefonmasten. Wir ueberlegten, dass er vielleicht zur Wartung der Leitung angelegt worden war, und nannten die Strecke den 'Telegraf-Track'.

(Foto: Maddin)

(Foto: Maddin)
Es gab noch eine weiter Furt, und die Landschaft wurde zunehmend gruener. Gegen Abend erreichten wir einen netten, kleinen Zeltplatz bei Grimsstadir. Es gab ein Haeusschen mit Toiletten und Duschen sowie ein Schild, dass abends jemand zum Kassieren vorbei kaeme. Falls nicht, solle man sich am Hof gegenueber melden. Wir wanderten hinueber und zahlten. Der Bauer hatte einen alten Amischlitten, mit dem er uns anschliessend stilvoll zurueck kutschierte.

Falls sich jemand wundert, ja das ist dasselbe Zelt wie 2011. Ich reise seit 30 Jahren mit dem gleichen Modell ...

Tag 1. Die Route war genial, und ich wuerde sie immer wieder fahren. Eventuell nicht empfehlenswert fuer Grossenduros, aber machbar.
