Auf den Spuren des Alpenbollerns ... Ende Mai 2026
Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2026, 16:39
MoT - Auf den Spuren des Alpenbollerns!
Ein Roadtrip mit Freunden über Italiens Klassiker.
Heute ist Kundendienst und TÜV bei Wagner Automobile in Donauwört und ich habe Zeit was zum Wochenende zu schreiben ....
Nichts Besonderes eigentlich, aber diese kleine Rundreise mit ca. 880 km in 3 Tagen war etwas Besonderes. Mit Freunden unterwegs zu sein und viele Wegpunkte mit massig Erinnerungen zu erleben ist schon was tolles. Danke meine lieben Freunde für diese schönen und erlebnisreichen Tage … es war uns eine Ehre. Wie schön ist unsere Welt ... ich bin glücklich solche Tage erleben zu können und sehr dankbar dafür
Tag 1 - Freitag, 29.05.2026 / Bad Aibling-Timmelsjoch-Jaufen-Ratschings / ca. 290 km
Am Freitag war die Guzzi schnell gepackt und für Rita und mich ging’s es los Richtung Bella Italia.
Wegen des besonderen Brenner-Wochenendes waren wir gespannt wie uns der Ausweichverkehr betreffen würde. Über Bad Tölz und Lenggries ging es bei bestem Wetter in die Jachenau zum Walchensee. Die Anfahrt über den Kesselberg habe ich mir aufgrund der bestehenden Baustelle auf der Nordseite des Walchensees erspart. Am Freitag-Vormittag war hier nichts, aber auch gar nicht los. Wir genießen die Stille direkt am See.
Weiter ging es auf der Südseite des Sees Richtung Wallgau, Krün und Mittenwald. Die Strecke über Leutasch ins Inntal war mit provisorischen Ausweich-Verbotsschildern (Brennersperre) versehen, so dass wir auf der Hauptstrecke über Seefeld geblieben sind. Das Kühtei war für uns wegen des Treffens mit den anderen zeitlich keine Option ebenso wenig die Landstraße bis zum Ötztal.
Selbst im Ötztal hielt sich der Verkehr in Grenzen, kein Vergleich zu dem sonst üblichen Verkehrsaufkommen entlang des Tales. Wir hatten genug Zeit für eine längere Pause vor dem Anstieg auf das Timmelsjoch. Die 3 Jungs sind vom Bernd aus dem Allgäu aufgebrochen und für die ging es über das Hahntennjoch, Imst Richtung Timmelsjoch.
Nordseitig ist das Timmelsjoch nicht übermäßig attraktiv und so ist das Joch auch recht schnell erreicht. Tolles Wetter und kaum ein Wind ließ die kurze Wartezeit auf unsere Gefährten recht schnell vergehen. Auch hier oben kaum Autos und recht wenige Motorräder. Wir scheinen terminlich und wettertechnisch alles richtig gemacht zu haben.
Nun sind sie da, der Bernd, der Marc und der Schippy parken Ihre Motorräder neben meiner toten Guzzi. Begrüßung und ein kurzer Ratsch bevor es die wunderschöne Südrampe Richtung St. Leonhard hinunter geht. Welch eine Freude … welch ein Genuss bei Kaiserwetter diese herrliche Bergstraße zu genießen.
Kurz vor St. Leonhard ging’s links weg auf eine kleine Verbindungsstraße, die oberhalb von St. Leonhard hinüber zur Jaufen-Passstraße führt. Schön schlängelt sich die einspurige Straße den Hang entlang. Ab dem kleinen Ort Stulles ist die Straße jedoch für den Durchgangsverkehr seit heuer gesperrt. Rita und ich haben das aber nicht mitbekommen und sind die Straße durchgefahren bis zur Einbiegung in die 5-te Kehre der Jaufenstraße. Die anderen 3 wurden durch einen Mähfahrzeug und einem Hinweis zur Rückkehr über Moos und St. Leonhard gezwungen. Für uns beide ein tolles Erlebnis inkl. eines Verfahrers im steilsten Hanggelände.
Über eine meiner Lieblingsstrecken ging es auf der Südrampe hinauf auf den Jaufenpass. Die Passhöhe erreicht wird der Blick frei auf die neu erbaute Edelweißhütte. Ein Großteil der Hütte wurde direkt an den Hang gebaut und nachträglich mit Großen Steinblöcken verkleidet, es macht den Eindruck, dass die Hütte in den Fels hinein gebaut wurde. Sehr modern und offen sind die großzügig neu erstellten Gästeplätze auf der Südseite angeordnet. Der alte Charme ist zwar nicht mehr da, mit gefällt der Neubau un d auch die Integration auf der Passhöhe. Nach einer kurzen Pause geht es auf der teils neu asphaltierten Nordseite hinunter ins Tal.
Wenn man mit einem der beiden Bernds unterwegs ist, wird immer mal eine überraschendes Verbindungssträßlein in die Route eingebaut. Über eine Singleroad ins Ratschingstal gings zu unserer ersten Unterkunft. Auf der Hotelterrasse gabs gleich das dringend erforderliche Stiefelbier. Ein gutes Abendessen und nettes Geplauder beschließen diesen schönen ersten Tag unserer Alpenrunde. Es ist schon erstaunlich wie sehr Mütter den Gesprächsstoff älterer Söhne mitbestimmen. Zu späterer Runde erleben der Herbert und ich noch die vielfältig veränderbare Sprache dreier Südtiroler und deren Anpassungsfähigkeiten an den Zustand der jeweils sprechenden Personen. Nun ist es aber genug, auch der Marock und der Schippy gehen mal ins Bett. Bueno Notte! Schlaf gut.
Ein Roadtrip mit Freunden über Italiens Klassiker.
Heute ist Kundendienst und TÜV bei Wagner Automobile in Donauwört und ich habe Zeit was zum Wochenende zu schreiben ....
Nichts Besonderes eigentlich, aber diese kleine Rundreise mit ca. 880 km in 3 Tagen war etwas Besonderes. Mit Freunden unterwegs zu sein und viele Wegpunkte mit massig Erinnerungen zu erleben ist schon was tolles. Danke meine lieben Freunde für diese schönen und erlebnisreichen Tage … es war uns eine Ehre. Wie schön ist unsere Welt ... ich bin glücklich solche Tage erleben zu können und sehr dankbar dafür
Tag 1 - Freitag, 29.05.2026 / Bad Aibling-Timmelsjoch-Jaufen-Ratschings / ca. 290 km
Am Freitag war die Guzzi schnell gepackt und für Rita und mich ging’s es los Richtung Bella Italia.
Wegen des besonderen Brenner-Wochenendes waren wir gespannt wie uns der Ausweichverkehr betreffen würde. Über Bad Tölz und Lenggries ging es bei bestem Wetter in die Jachenau zum Walchensee. Die Anfahrt über den Kesselberg habe ich mir aufgrund der bestehenden Baustelle auf der Nordseite des Walchensees erspart. Am Freitag-Vormittag war hier nichts, aber auch gar nicht los. Wir genießen die Stille direkt am See.
Weiter ging es auf der Südseite des Sees Richtung Wallgau, Krün und Mittenwald. Die Strecke über Leutasch ins Inntal war mit provisorischen Ausweich-Verbotsschildern (Brennersperre) versehen, so dass wir auf der Hauptstrecke über Seefeld geblieben sind. Das Kühtei war für uns wegen des Treffens mit den anderen zeitlich keine Option ebenso wenig die Landstraße bis zum Ötztal.
Selbst im Ötztal hielt sich der Verkehr in Grenzen, kein Vergleich zu dem sonst üblichen Verkehrsaufkommen entlang des Tales. Wir hatten genug Zeit für eine längere Pause vor dem Anstieg auf das Timmelsjoch. Die 3 Jungs sind vom Bernd aus dem Allgäu aufgebrochen und für die ging es über das Hahntennjoch, Imst Richtung Timmelsjoch.
Nordseitig ist das Timmelsjoch nicht übermäßig attraktiv und so ist das Joch auch recht schnell erreicht. Tolles Wetter und kaum ein Wind ließ die kurze Wartezeit auf unsere Gefährten recht schnell vergehen. Auch hier oben kaum Autos und recht wenige Motorräder. Wir scheinen terminlich und wettertechnisch alles richtig gemacht zu haben.
Nun sind sie da, der Bernd, der Marc und der Schippy parken Ihre Motorräder neben meiner toten Guzzi. Begrüßung und ein kurzer Ratsch bevor es die wunderschöne Südrampe Richtung St. Leonhard hinunter geht. Welch eine Freude … welch ein Genuss bei Kaiserwetter diese herrliche Bergstraße zu genießen.
Kurz vor St. Leonhard ging’s links weg auf eine kleine Verbindungsstraße, die oberhalb von St. Leonhard hinüber zur Jaufen-Passstraße führt. Schön schlängelt sich die einspurige Straße den Hang entlang. Ab dem kleinen Ort Stulles ist die Straße jedoch für den Durchgangsverkehr seit heuer gesperrt. Rita und ich haben das aber nicht mitbekommen und sind die Straße durchgefahren bis zur Einbiegung in die 5-te Kehre der Jaufenstraße. Die anderen 3 wurden durch einen Mähfahrzeug und einem Hinweis zur Rückkehr über Moos und St. Leonhard gezwungen. Für uns beide ein tolles Erlebnis inkl. eines Verfahrers im steilsten Hanggelände.
Über eine meiner Lieblingsstrecken ging es auf der Südrampe hinauf auf den Jaufenpass. Die Passhöhe erreicht wird der Blick frei auf die neu erbaute Edelweißhütte. Ein Großteil der Hütte wurde direkt an den Hang gebaut und nachträglich mit Großen Steinblöcken verkleidet, es macht den Eindruck, dass die Hütte in den Fels hinein gebaut wurde. Sehr modern und offen sind die großzügig neu erstellten Gästeplätze auf der Südseite angeordnet. Der alte Charme ist zwar nicht mehr da, mit gefällt der Neubau un d auch die Integration auf der Passhöhe. Nach einer kurzen Pause geht es auf der teils neu asphaltierten Nordseite hinunter ins Tal.
Wenn man mit einem der beiden Bernds unterwegs ist, wird immer mal eine überraschendes Verbindungssträßlein in die Route eingebaut. Über eine Singleroad ins Ratschingstal gings zu unserer ersten Unterkunft. Auf der Hotelterrasse gabs gleich das dringend erforderliche Stiefelbier. Ein gutes Abendessen und nettes Geplauder beschließen diesen schönen ersten Tag unserer Alpenrunde. Es ist schon erstaunlich wie sehr Mütter den Gesprächsstoff älterer Söhne mitbestimmen. Zu späterer Runde erleben der Herbert und ich noch die vielfältig veränderbare Sprache dreier Südtiroler und deren Anpassungsfähigkeiten an den Zustand der jeweils sprechenden Personen. Nun ist es aber genug, auch der Marock und der Schippy gehen mal ins Bett. Bueno Notte! Schlaf gut.