tour surprise in die tunesische sahara =))
Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Bin auch gespannt wie es weitergeht. 
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.
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Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Hi Steph,
vielversprechender spannender Anfang,
nichts wird wie es sein soll, alles wird was es wird.
So funktioniert Abenteuer.
Bin gespannt.
Grüße
vielversprechender spannender Anfang,
nichts wird wie es sein soll, alles wird was es wird.
So funktioniert Abenteuer.
Bin gespannt.
Grüße
Michael /mimoto
Sterbe mit Erinnerungen, nicht mit Träumen.
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Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Gruß Walle
Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Ich glaub ich bin nicht der einzige der gespannt wartet.....

Grüßle
Herbert aka Schippy
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht das Recht auf eigene Fakten.
(gehört im Podcast Lanz/Precht)
Herbert aka Schippy
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Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
..aber ich bleib dran
evtl. geht's sogar im mai auch nochmal nach douz
salam
steph =))
..für ein kreatives und positives Forum mit motivierenden und konstruktiven Beiträgen =))
*Träume wollen gelebt werden - meine Reisegeschichten*
Wenn etwas gut gehen kann, geht es gut..
..sollte es einmal nicht gut gehen, tun sich stets viele andere gute Möglichkeiten auf
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Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
steph hat geschrieben:....
..aber ich bleib dran...
...gut bist entschuldigt.
Weil es gerade passt und Du ja keine Zeit findest....
Es war 2002 Lanzerote als die beiden Großen noch klein waren und die Kleinen noch nicht waren.
Grüße
Michael /mimoto
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Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Ich glaub mich knutscht ein Kamel oder so.steph hat geschrieben:ich hab's nüch vergessen .. am montag krieg ich erst noch die fotos von den anderen, dann bilders sichten und aussortieren .. aber dann is ja erstmal forums-treffen und dann pfingsten
![]()
..aber ich bleib dran![]()
evtl. geht's sogar im mai auch nochmal nach douz![]()
salam
steph =))
Freue mich wenn es weitergeht und wünsche Dir ein schönes Forumstreffen.
Gruss aus der Schweiz
Bruno
Bruno
Re: tour surprise in die tunesische sahara =))
Bevor es nun bald zum dritten Mal inne Wüste geht und ich eh grad gut Zeit hab .. ich sitz hier warm in eine dicke Decke eingekuschelt auf dem Sofa .. möchte ich euch noch erzählen von meiner..
Tour surprise in die tunesische Sahara im März 2016
Wir waren diesmal nur eine kleine Gruppe von 5 Leuten und konnten alle für beide Wochen dabei sein .. eigentlich optimale Voraussetzungen, um diesmal ganz entspannt den Tembaine zu erobern .. aber wie so oft im Leben, kommt es ganz anders als gedacht..
Djerba .. warten auf die Fähre zum Festland
. Hauptverkehrsmittel .. Mobilette
. Die erste Herausforderung dieser Tour hatte sich schon im Flieger abgezeichnet & auf der 250 km Jeepfahrt ging es auch gleich munter weiter .. zwei Teilnehmer der Tour hatten sich gesucht und gefunden, beide wahre Meister der Selbstdarstellung und des ausgiebigen Erzählens was sie nicht schon alles erlebt, gesehen, gemeistert etc. haben .. Facebook, live in Ton und Farbe und nahezu unentrinnbar..
Am ehesten auszuhalten war es während des Gehens und nachmittags in der frei verfügbaren Zeit, da konnte ich .. so ich mich windtechnisch richtig positionierte .. mit etwas Distanz doch meist die Ruhe der Wüste genießen und sie wurde mir dadurch umso wertvoller
.

Die ersten beiden Tage lief ansonsten alles wie gewohnt, meine neuen Wüstenschuhe passen super..
. Liane’s PicoBär fand’s auch obergenial
. ..und das Gehen war unglaublich entspannend
. Gegen Abend des zweiten Tages wurde der Wind aber dann doch deutlich stärker..
. Ich hatte zuhause noch das Wetter für Douz gegoogled und gesehen, dass es mitunter sogar starkwindig wird und ich Depp hatte mich darüber noch gefreut, denn ich mag Wind sehr gerne, nur dass das in der Sandwüste eher unangenehm sein könnte, kam mir nicht in den Sinn.
Letztlich erlebten wir einen (wasch)echten Sandsturm, zwar noch eher einen von der harmloseren Sorte, aber uns hat’s gereicht und die Jungs haben, immerhin zum ersten Mal bei einer Tour mit Stefanie, eine „Zwangspause“ eingelegt .. sprich wir sind am dritten Tag nicht weitergegangen, da sie sich ohne Sicht nicht ausreichend sicher orientieren konnten.
Die kommende Nacht war ich immer noch nicht wirklich in dem Bewusstsein angekommen, was zunehmender Wind in der Wüste vor allem in Bodennähe bedeutet. Wie gewohnt schlief ich unter freiem Himmel, bzw. wollte schlafen, denn es wurde eine meiner schlimmsten Nächte. Irgendwann ab Mitternacht wusste ich nicht mehr wirklich wie ich mich in meinem Schlafsack verkriechen sollte, um überhaupt noch Luft zu kriegen vor lauter Sand.. ich versuchte noch einen geschützteren Platz zu finden, aber da fehlte mir schlichtweg das Tageslicht und die Erfahrung und so verbrachte ich die Nacht mehr oder weniger sitzend und fragte mich das erste und bislang auch letzte Mal, was ich hier in der Wüste eigentlich mache.
Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zunächst zu einem nahegelegenen Brunnen gegangen..
. ..und die Tatsache, dass der Wind stetig an Stärke zunahm, bestätigte die schon getroffene Entscheidung das Lager zu halten und die Jungs bauten für uns das große Zelt auf .. ich hatte diesmal eine sandfeste Kamera dabei und so gibt's doch einige Bilder vom weiteren Tagesverlauf .. aber die Fotoausflüge waren meist nur kurz, denn selbst mit einem Tuch vor der Nase war es mir draußen kaum mehr möglich zu atmen..
. Sloghis und Kamele sind Wüstensturm erprobt .. geduldig warten sie einfach bis es vorbei ist
. das (Sturm)Lager der Chameliers
. unser (Sturm)Zelt von außen..
. ..und von innen
. Tee geht immer =))
. Zeitweise schien es fast, als wollte die Welt untergehen
. Für die folgende Nacht nahmen Luzia und ich das große Zelt dankbar als Unterkunft .. die drei anderen Teilnehmer wollten in ihren kleinen Zelten schlafen und die Chameliers blieben wie stets im Freien .. soweit so gut .. doch mitten in der Nacht musste Luzia mich heftig wachrütteln, denn ich schlief ja nach der letzten schlaflosen Nacht tief und fest wie ein Baby.. stephi da stimmt was nicht
Die Zeltplane, die am Boden rundrum mit Sand beschwert war, hatte sich an einer Längsseite losgerissen und der Sturm zog nun mit aller Macht daran .. es knatterte wie eine Hilti & im nächsten Moment begann sich die vordere Zeltstange zu neigen und uns wurde klar, dass das ganze Konstrukt in Bälde den Halt verlieren wird. Wir zwei Mädels sprangen also flugs zu dieser Zeltstange und konnten sie noch halten, so dass das Zelt nicht ganz zu Boden ging.
Luzia .. laut gegen den Sturm und das Knattern des Zeltes anschreiend .. stephi, was machma denn jetzt?
Stephi .. noch gar nicht richtig wach, aber genauso laut zurück .. Ich hab keine Ahnung!
Interessanterweise hatte ich gar keine Angst, aber mir wurde bewusst, dass die hintere Zeltstange nicht mehr lange durchhalten würde. Es war klar, wir brauchen Hilfe. Luzia konnte das Zelt gut für kurze Zeit alleine stabilisieren und so rannte ich los, in die Richtung wo die Jungs schliefen und brüllte gegen den Wind an .. Mabrouk, Mabrouk, la tente est tombé!
Ich hatte seinen Namen kaum das zweite Mal gerufen, da waren schon alle vier Chameliers auf den Beinen und liefen mit zurück zum großen Zelt .. und hast du nicht gesehen (ging auch eh nicht wirklich gut, denn es war ja stockfinster) stand das Zelt wieder gut gesichert im Windschatten des Ginsterbusches. Stefanie gesellte sich während der Aktion noch dazu .. sie hatte ihre kleines Zelt „aufgegeben“, hatte die Stangen rausgezogen und das Ganze einfach am Boden liegen lassen & suchte nun bei uns Zuflucht für den Rest der stürmischen Nacht.
Am nächsten Morgen bot sich uns ein völlig unschuldiger strahlend blauer Himmel
.
HIER geht das Abenteuer weiter..
Tour surprise in die tunesische Sahara im März 2016
Wir waren diesmal nur eine kleine Gruppe von 5 Leuten und konnten alle für beide Wochen dabei sein .. eigentlich optimale Voraussetzungen, um diesmal ganz entspannt den Tembaine zu erobern .. aber wie so oft im Leben, kommt es ganz anders als gedacht..
Djerba .. warten auf die Fähre zum Festland
. Hauptverkehrsmittel .. Mobilette
. Die erste Herausforderung dieser Tour hatte sich schon im Flieger abgezeichnet & auf der 250 km Jeepfahrt ging es auch gleich munter weiter .. zwei Teilnehmer der Tour hatten sich gesucht und gefunden, beide wahre Meister der Selbstdarstellung und des ausgiebigen Erzählens was sie nicht schon alles erlebt, gesehen, gemeistert etc. haben .. Facebook, live in Ton und Farbe und nahezu unentrinnbar..
Am ehesten auszuhalten war es während des Gehens und nachmittags in der frei verfügbaren Zeit, da konnte ich .. so ich mich windtechnisch richtig positionierte .. mit etwas Distanz doch meist die Ruhe der Wüste genießen und sie wurde mir dadurch umso wertvoller
.
Die ersten beiden Tage lief ansonsten alles wie gewohnt, meine neuen Wüstenschuhe passen super..
. Liane’s PicoBär fand’s auch obergenial
. ..und das Gehen war unglaublich entspannend
. Gegen Abend des zweiten Tages wurde der Wind aber dann doch deutlich stärker..
. Ich hatte zuhause noch das Wetter für Douz gegoogled und gesehen, dass es mitunter sogar starkwindig wird und ich Depp hatte mich darüber noch gefreut, denn ich mag Wind sehr gerne, nur dass das in der Sandwüste eher unangenehm sein könnte, kam mir nicht in den Sinn.
Letztlich erlebten wir einen (wasch)echten Sandsturm, zwar noch eher einen von der harmloseren Sorte, aber uns hat’s gereicht und die Jungs haben, immerhin zum ersten Mal bei einer Tour mit Stefanie, eine „Zwangspause“ eingelegt .. sprich wir sind am dritten Tag nicht weitergegangen, da sie sich ohne Sicht nicht ausreichend sicher orientieren konnten.
Die kommende Nacht war ich immer noch nicht wirklich in dem Bewusstsein angekommen, was zunehmender Wind in der Wüste vor allem in Bodennähe bedeutet. Wie gewohnt schlief ich unter freiem Himmel, bzw. wollte schlafen, denn es wurde eine meiner schlimmsten Nächte. Irgendwann ab Mitternacht wusste ich nicht mehr wirklich wie ich mich in meinem Schlafsack verkriechen sollte, um überhaupt noch Luft zu kriegen vor lauter Sand.. ich versuchte noch einen geschützteren Platz zu finden, aber da fehlte mir schlichtweg das Tageslicht und die Erfahrung und so verbrachte ich die Nacht mehr oder weniger sitzend und fragte mich das erste und bislang auch letzte Mal, was ich hier in der Wüste eigentlich mache.
Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zunächst zu einem nahegelegenen Brunnen gegangen..
. ..und die Tatsache, dass der Wind stetig an Stärke zunahm, bestätigte die schon getroffene Entscheidung das Lager zu halten und die Jungs bauten für uns das große Zelt auf .. ich hatte diesmal eine sandfeste Kamera dabei und so gibt's doch einige Bilder vom weiteren Tagesverlauf .. aber die Fotoausflüge waren meist nur kurz, denn selbst mit einem Tuch vor der Nase war es mir draußen kaum mehr möglich zu atmen..
. Sloghis und Kamele sind Wüstensturm erprobt .. geduldig warten sie einfach bis es vorbei ist
. das (Sturm)Lager der Chameliers
. unser (Sturm)Zelt von außen..
. ..und von innen
. Tee geht immer =))
. Zeitweise schien es fast, als wollte die Welt untergehen
. Für die folgende Nacht nahmen Luzia und ich das große Zelt dankbar als Unterkunft .. die drei anderen Teilnehmer wollten in ihren kleinen Zelten schlafen und die Chameliers blieben wie stets im Freien .. soweit so gut .. doch mitten in der Nacht musste Luzia mich heftig wachrütteln, denn ich schlief ja nach der letzten schlaflosen Nacht tief und fest wie ein Baby.. stephi da stimmt was nicht
Die Zeltplane, die am Boden rundrum mit Sand beschwert war, hatte sich an einer Längsseite losgerissen und der Sturm zog nun mit aller Macht daran .. es knatterte wie eine Hilti & im nächsten Moment begann sich die vordere Zeltstange zu neigen und uns wurde klar, dass das ganze Konstrukt in Bälde den Halt verlieren wird. Wir zwei Mädels sprangen also flugs zu dieser Zeltstange und konnten sie noch halten, so dass das Zelt nicht ganz zu Boden ging.
Luzia .. laut gegen den Sturm und das Knattern des Zeltes anschreiend .. stephi, was machma denn jetzt?
Stephi .. noch gar nicht richtig wach, aber genauso laut zurück .. Ich hab keine Ahnung!
Interessanterweise hatte ich gar keine Angst, aber mir wurde bewusst, dass die hintere Zeltstange nicht mehr lange durchhalten würde. Es war klar, wir brauchen Hilfe. Luzia konnte das Zelt gut für kurze Zeit alleine stabilisieren und so rannte ich los, in die Richtung wo die Jungs schliefen und brüllte gegen den Wind an .. Mabrouk, Mabrouk, la tente est tombé!
Ich hatte seinen Namen kaum das zweite Mal gerufen, da waren schon alle vier Chameliers auf den Beinen und liefen mit zurück zum großen Zelt .. und hast du nicht gesehen (ging auch eh nicht wirklich gut, denn es war ja stockfinster) stand das Zelt wieder gut gesichert im Windschatten des Ginsterbusches. Stefanie gesellte sich während der Aktion noch dazu .. sie hatte ihre kleines Zelt „aufgegeben“, hatte die Stangen rausgezogen und das Ganze einfach am Boden liegen lassen & suchte nun bei uns Zuflucht für den Rest der stürmischen Nacht.
Am nächsten Morgen bot sich uns ein völlig unschuldiger strahlend blauer Himmel
.
HIER geht das Abenteuer weiter..
Zuletzt geändert von steph am Mittwoch 12. Oktober 2016, 00:03, insgesamt 3-mal geändert.
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*Träume wollen gelebt werden - meine Reisegeschichten*
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..sollte es einmal nicht gut gehen, tun sich stets viele andere gute Möglichkeiten auf
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