frank.wagner hat geschrieben: ↑Sonntag 15. Februar 2026, 07:00
800 km und mehr Kilometer pro Tag im Kastenwagen und das im Urlaub oder als Rentner halte ich für völlig verrückt - das würde 10 Std. und mehr Fahrzeit bei den aktuellen Straßenverhältnissen bedeuten
Ich fühle mich wegen meines Verhaltens nicht verrückt. Wie schon geschrieben ist das für mich kein großartiger Akt. Und MIR ist es nunmal wichtiger so eine Distanz, auf der ich sonst nix zu erledigen hab, möglichst schnell abzureißen. Für mich wäre es im Gegenteil verrückt, auf 800 km einmal oder vielleicht auch zwei Mal zu übernachten, wenn ich dort sonst nix vorhab.
Warum wird ständig versucht, das eigene Verhalten als richtig darzustellen und des anderen Verhalten als falsch/verrückt.
2wheeler hat geschrieben: ↑Sonntag 15. Februar 2026, 10:22
Aber für Urlaubsfahrten, zum Beispiel mit dem Motorrad im Laderaum, sind diese 45 Minuten nicht wirklich zeitrelevant.“
Doch, für mich sind die 45 Minuten relevant. Denn, die können den Unterschied machen, ob ich mein Tagesziel noch zu einer angemessenen Zeit erreiche, oder eben nicht mehr. Natürlich kann man sagen, dass man dann halt 45 Minuten früher wegfahren könnte - ja eh, aber wenn ich dann eh schon um 4 Uhr aufstehe, muss ich nicht nochmal 45 Minuten früher aufstehen. Alles hat Grenzen.
DirkS hat geschrieben: ↑Sonntag 15. Februar 2026, 12:37
...und die ganze Rechnerei und Theorie wirkt manchmal Skurril. Man kann den Betrieb eines BEV nicht 1:1 mit dem eines Diesel vergleichen.
Allein das Fahrerverhalten und die Rekuperation werden völlig unterschätzt.
Natürlich, ich bin da völlig anhnungslos. Aber mir fehlt die Phantasie mir vorzustellen wo bei einer rund 800-1000 km langen Strecke, die ich vornehmlich auf der Autobahn fahre, großartig rekuperiert werden soll - nämlich dann auch so, dass es sich in der Reichweite signifikant auswirkt.
mike_the_bike hat geschrieben: ↑Sonntag 15. Februar 2026, 12:24
Ja, Du transportierst Dein Moped zum Zielort. Wahrscheinlich auch nicht mit 100km/h.
Ich hab da mal eine Trackaufzeichnung angehängt. Das war eine Fahrt vom CP Los Anjos in Portugal nach Albarracin in Spanien. Rund 700 km an einem Tag ... das musste in dem Fall so sein bzw. wollte ich so, weil ich mich in Albarracin mit Max&Liane getroffen hab, die am nächsten Tag dann wieder abgereist sind. Man sieht, am ANfang und am Ende also bevor ich zur Autobahn kam und dann wieder danach gibts Geschwindigkeitsschwankungen ... aber die Strecke auf der Autobahn aber sowas von 100 km/h - warum also sollte man das auf Dauer nicht schaffen?
Der SChnitt ohne Pausen lag bei 89 km/h, mit Pausen bei 82 km/h. Die reine Fahrzeit betrug 7:54 Stunden. Pausenzeiten 38 Minuten.
Nochmal, für mich ist das nicht anstrengend!
