Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

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Chris aus Leonding
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#49 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

Tag 12-13 | Kala Nera mit Ausflug nach Volos (45 Km)

Der Montag vergeht wie im Flug. Heute wird etwas später aufgestanden, gebe meine Wäsche zum Waschen marschiere in das Cafe https://maps.app.goo.gl/D23XfqdwM342DiT48, in welchem gestern noch eine Band groß aufspielte und verbringe den Tag nach einem kleinen Dorfrundgang am Strand. Das Cafe, bzw. die Bar ist zwar urgemütlich, jedoch eher was für den Cappu zwischendurch oder zum "Sundownen". Frühstück können die aber nicht wirklich und sperren auch erst kurz nach 9:00 auf..
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Ich mache es mir auf einer Strandliege bequem, direkt bei meinem künftigen Frühstücks-Cafe https://maps.app.goo.gl/iCkRwUxhrjCpgss59, die eben auch Liegen "mit Bordservice" ;) haben. Trinke über den Tag verteilt ein paar Cappuccino und relaxe, bei herrlichstem Wetter, so um die 24°.
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Zum Abendessen geht es in die Taverne gegenüber dem Hotel, mit Tischen direkt am Meer und Blick auf mein Motorrad. Besser geht`s nicht.
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Am nächsten Tag ein lecker Frühstück im "meinem" Yabanaki Caffee, gestaltet nach meinen Wünschen, mit spitzen Cappu, samt selbstgemachten Gebäck.
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Und jetzt, auf geht`s. Habe ich doch den Auftrag von Zuhause, vielleicht ein kleines Schmuckstück in Griechenland, sowie etwas Tee und Gewürze zu finden. So setze ich mich auf mein Bike und fahre dazu in die nahe gelegene Stadt Volos. Doch Noppe! Kein Schmuckstück zu finden, das meiner besseren Hälfte und ihren Vorstellungen entsprach bzw. würdig ist ;). Und Gewürze oder Tees finde ich in jedem Mini- oder Supermarkt, auch in den kleinsten Dörfern. Halt nicht mehr in der Mengel wie früher, sondern überall nur mehr mit Auswahl gleicher Produkte und Erzeuger.
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Also nach Mittag zurück und auf "meine" Strandliege, wo auch das Internet gut funktionierte und nicht so wie wie im Hotel, wo seit Tagen eine Störung vorliegt. Nach einem bereits am Vortag bestellten Fisch, geht es zeitig zum Abendessen und bald in`s Bett.
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Liebe Grüße von Chris aus Oberösterreich
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Savethefreaks
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#50 Ungelesener Beitrag von Savethefreaks »

Herrlich, herrlich, herrlich :App: Man ist ja viel zu wenig am Meer...

Tolle Reise bisher und in Griechenland sind schon ein paar POIs dazu gekommen, die ich Dir auch mal nachfahren werde :Ni:
It's hard to be a Rock 'n Roller!

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Chris aus Leonding
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#51 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

Tag 14 | Kala Nera – Olymp – Elassona (241 Km)

Das Wetter ist weiterhin herrlich und das Kälte- und Regengebiet der letzten Woche hat sich aufgelöst bzw. kommt auch keines nach.
Direttissima führt der Weg über die Umfahrung Volos zur Abzweigung nach Glafira bzw. weiter in einem angenehm kurvigen auf und ab zum Techniti Limni Karla (Karla-See). Ein See, der schon einmal trocken gelegt und Anfang des jetzigen Jahrhunderts wieder renaturiert wurde. Eine herrliche Landschaft umgibt mich und mache nahe dem See meine erste Rast des Tages.
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Weiter führt mich die Route nach Sykourio bis zur Umfahrung Evangelismos, von wo aus es vorerst entlang des Pinios durch ein schönes Schluchtental kurvig, aber auch zügig nach Platamonas - immer in der Nähe der Autobahn - ging. Aufgehalten werde ich kurz vor der Stadt vor einem knapp 5 Km kurzen und nur schnurgeraden Teilstück parallel zur Autobahn durch eine unbesetzte Mautstelle, wo ich freudig meine € 2,10 mit der Kreditkarte bezahle. Wüsste halt gerne für was?
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Egal, genieße ich doch kurz darauf in Zentralmakkedonien, direkt am Ägäisches Meer meinen Cappu und freue mich des Lebens.
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Ans Leben an sich - auch an meines - darüber denke ich während meiner Reise immer wieder nach. Ich glaube, heut Abend werde ich ein paar Gedanken zur Reise schreiben. Zeilen, die mir unterwegs immer wieder in den Sinn kommen. Schreiben an einem Ort, an welchen ich schon Tage zuvor war und auch für Heute wieder ein Zimmer (das selbe, um es vorweg zu nehmen) bekam. Mit einer schönen Terrasse, umgeben von ruhiger Natur. Also der beste Platz dafür.
Kurz vor Leptokarya, zweige ich links ab und nehme die Straße in vielen Serpentinen rauf bis Karya und weiter, mitten durch den Nationalpark Olympos.
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Chris aus Leonding
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#52 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

Fortsetzung Tag 14
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Ein Hotspot, der ganz oben auf meiner Bucket List steht und den ich jetzt in Angriff nehme ist der Weg zu den Göttern auf den Olymp. Um ihnen so nahe wie möglich zu kommen, fahre ich die traumhaft schön zu fahrende Straße für gut 40 Km durch den Nationalpark und habe wieder dieses Grinsen im Helm. Nach Sykaminea geht es wieder talwärts ab Höhe Kryovrysi sieht man sie schon weitem: die Serpentinen rauf zum Olymp, oder auch zum Kloster Agia Triada Sparmou.
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Vor Platanodasos Olympou (Olympus' Plane Tree Forest) geht der Weg rechts ab und die Straße steigt in erwähnte Serpentinen auf über 1.000 m – über viele Verdauungsreste von Kühen – hinauf bis man bei einem Militärstützpunkt und Skicenter eingebremst wird. Weiter dürfen normal sterbliche wie ich wohl nicht fahren und somit ist der Thron des Zeus für mich dieses Mal unerreichbar. Nicht einmal fotografieren ist (wäre ;) ) hier erlaubt. Schade! Urplötzlich zieht es zu und es fängt an leicht zu regnen. Auch die Temperatur lässt merklich nach. Habe ich vielleicht die Götter erzürnt, oder sind an diesem Tag schlecht gelaunt? Ich hab genug gesehen und verlasse die nun unwirkliche Gegend, um im „Tal“ bei wieder schönem Wetter weiterfahren zu können.
Bei Kallithea Elassonos nach links auf die 13 bis zur 3/ E65. Von dort sind es nur mehr eine handvol Kilometer bis zu meinem Tagesziel, Elassona. Ich beziehe wie schon erwähnt das gleiche Zimmer wie in der Woche davor und bezahle es auch gleich. Dieses Mal habe ich das Zimmer direkt per Whats App angefragt und um gut € 20 weniger bezahlt. Welch Überraschung. Dafür ließ ich es mir dieses Mal nicht nehemen, das Bier zu bezahlen ;) .
Nun möchte ich ins Zentrum spazieren, um noch etwas sightseeing zu betreiben und am hiesigen Hauptplatz noch ein Souvlaki zu genießen.
Zurück im River Side fange ich an, zu schreiben......
Einen kleinen Beitrag zu den „Gedanken zu meinen Reisen“ werde ich am Ende meiner Reise anfügen.
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Unterkunft: River Side Rooms, Elassona (Bewertung siehe Tag 10)
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on any sunday
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#53 Ungelesener Beitrag von on any sunday »

Schöner Bericht, macht wieder Lust auf Balkan, bis nach Griechenland habe ich es auf eigenen Rädern noch nicht geschafft, aber geplant. Auf den Olymp gibt es eine Schottervariante zur Christakis Hütte. https://share.google/3NFo4uEAuCrrQ0Hnf

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Chris aus Leonding
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#54 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

Tag 15 | Elassona – Drama (241 Km)

Heute soll es als reiner Transittag in die Region Ostmakedonien und Thrakien, nach Drama gehen. Mich erwartet wieder Wetter vom feinsten und die 13er ist von Kallithéa bis Moschochori zügig und landschaftlich wunderschön zu fahren. Immer wieder machen lässige Kurven die 70 Km zu einem Genuss feinsten Tourenfahrens und der Olymp ist ein steter Begleiter. Immer wieder wechseln kleine Schluchten mit landwirtschaftlichen Feldern und kleinen Dörfern.
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In Moschochori links (mit einer ungeplanten kleinen „Abkürzung“ über eine etwas vernachläßigte Straße) nach Moschopotamos.
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Aber nach kurzer Zeit, wieder ein Traum. So richtig zum cruisen. Nur keine kleine Bar für eine Cappupause läßt sich nicht erblicken. Kennt ja jeder Motorradfahrer; kommt eine nettes Lokal ist es zu früh, oder hat gerade ein Päuschen gemacht; will man wo einkehren, taucht keine entsprechende Location auf ;-). Irgendwann klappts aber dann doch mit einem kofeinhältigen Getränk und erreiche über Rizomata, Sfikia und paar Serpentinen später den Fluss Aliakmonas, der hier gerade einen Stausee bildet. Er entspringt im nördlichen Pindos Gebirge und ist der längste Fluss Griechenlands.
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Am Ende des Stausees geht es nun links ab zur Stadt Veria, welche ich umfahre.
Nun, auf der EO4 und später EO2 handelt es sich um reine Transitstraßen, welche nur ab und an einen Knick machen und außer langweilig, nur langweilig sind. Es ist heiß geworden, so immer um die 26/27°. Lediglich ein Halt in Alexandria, auf einen Cappu und einem Kaltgetränk, bringt Abwechslung in dieser Ebene. Auch der Verkehr ist mittlerweile entsprechend, bewege ich mich doch auf Thessaloniki zu. Der Tag an dem AlexOnTour von dort nach Hause flog und Schippy mir entgegen kam. Halt etwas weiter nördlich, wie es sich später herausstellen sollte.
Durch Thessaloniki kurz auf die Autobahn und im NO diese Richtung Langadas verlassen. Weiter führt nun wieder eine „liebliche“ Straße, nun wieder ohne nennenswerten Verkehr nach Nigrita. Einsamste Gegend und größtenteils schnurgerade leitet mich die Route – in dennoch schöner Landschaft – nach Serres. Zu nachstehendem Bild schreibt mir später ein gewisser Nevado Pisco ;) folgenden Kommentar auf Facebook:
"Das heißt es die Kurven richtig anzufahren … sorry Chris … das konnte ich mir nicht verkneifen"
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20250522_1305_Nigrita.jpg (678.87 KiB) 277 mal betrachtet
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Auch Serres wird umfahren und bewege mich nun auf meinem Etappenziel, der Stadt Drama, zu.
Ich bekomme einen Parkplatz direkt vor dem Eingang des Hotels auf der öffentlichen Straße. Direkt vor einer Kamera und in Sichtweite der Reception, was mich dennoch leicht unruhig macht.
Die Stadt liegt etwa 50 Km südlich der Grenze zu Bulgarien, welche ich morgen durchfahren und den Rhodopes National Park besuchen möchte. Nach dem obligatorischen Stiefelbier wird kurz ausgeruht und gegen Abend eine nahe gelegene Taverne besucht. Die war zwar nicht auf der Empfehlungsliste des Rezeptionisten steht, jedoch sehr, sehr gut und typisch griechisch ist. Das letzte Mal „meine“ Souvlaki. Empfehlenswert! https://maps.app.goo.gl/KfB282cmkcon6sFM9 Ein „Glücksgriff“ und genauso empfehlenswert ist das nette Cafe direkt neben dem Stadtpark, mit äußerst freundlichem und aufmerksamen Personal. https://maps.app.goo.gl/zMCGRur9tF1Bwy1p7 Am Platz spielt heute folkloristische Musik, sehr angenehm. Mensch, gehts mir gut ...
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Unterkunft: Hotel Marianna, mit Frühstück.
Zimmer (sauber) und Frühstück für eine Nacht ok., ein typisches Vertreterhotel, aber kein Drama :lol:
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20250522_1644_Hotel.jpg (564.23 KiB) 277 mal betrachtet
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#55 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

Tag 15 | Drama, GR – Smolyan, BG (226 Km)

Heute möchte ich unweit von Drama, in Aggitis eine Flußhöhle besichtigen und schaue, dass ich halbwegs früh dran bin. Eine knappe halbe Stunde später freue ich mich, als ich nur ein Wohhnmobil auf dem großen Parkplatz sehe. Die Höhle gehört mir also faktisch alleine. Wundere ich mich noch, weil das Cafe dort noch geschlossen ist, stehe ich nach ein paar Schritten weiter vor einem verschlossenen Eingangstor. Geöffnet erst ab 11:00 Uhr – und jetzt ist es gut zwei Stunden früher. Shit happens! Die Wege hier im Wald sind zwar sehr schön angelegt und laden zum spazieren gehen ein, doch möchte ich nicht so lange warten bis die Höhle öffnet.
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Immer der 57er bergwärts folgend, cruise ich nun in einer verkehrsarmen und schönen Landschaft, am Rande des Rhodopen-NP bis zur Grenze nach Bulgarien. Ein Land in dem ich ebenfalls noch nie war und ich als Ersatz für den Entfall der Türkei für diese Reise gewählt habe. So gibt es dort doch ein paar Sehenswürdigkeiten, die ich mir aus diversen Reiseberichten markiert habe. Auch will ich einmal ans schwarze Meer fahren und die Stadt Burgas sehen. Doch dazu einen Tag später.
An der Grenze geht s durch den „Tunnel of Hellenic-Bulgarian Friendship“, um unmittelbar später in eine Polizeikontrolle zu geraten, welche mich aber auch – nach Sichtung meines Kennzeichens – gleich wieder weiter fahren lässt.
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Nun ist Geldwechsel und somit die Suche nach einem ATM angesagt. Verspüre ich doch bereits starken Kaffeedurst. In dem unaussprechlichen „Nest“ mit Namen Община Хаджидимово werde ich nach einigem suchen fündig und ziehe mir ein paar Lew zum überleben.
Um es vorweg zu nehmen, es ist halt in Bulgarien nur so, dass es – außer in Städten – kaum Cafes gibt. Zumindest empfinde ich es so. Dafür hat fast jede Tankstelle einen Kaffeeautomaten, mit meist kaum genießbarer Brühe.
Am Hauptplatz von Ablanitsa werde ich fündig und trinke an diesem Tag erst meinen zweiten Kaffee. Wieder einer von der Sorte Kapselkaffee, die den Namen Cappucino nicht verdienen, genauso wie der morgens im Hotel. Nach nun sehr kurvenreicher Straße erreiche ich bald darauf das am Hang „klebende“ Dorf Bogolin in den Westrhodopen.
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Die Streckenwahl könnte schöner nicht sein und so grinse ich wieder in meinem Helm und tauche immer tiefer in das Gebiet des Rhodopen Gebirges ein. Immer weiter geht es in gleicher Gangart über die 1972 und später 197
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durch Dospat bis nach Teshel. Am liebsten würde ich umdrehen und die Strecke nochmals fahren. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass ich dieses Verlangen heute und auch morgen Früh noch des Öfteren haben werde. In Teshel – wieder einmal an einer Verkehrskontrolle vorbei – führt die 197er in einer Linkskurve weiter.
Ich entscheide mich entsprechend meiner Planung jedoch für rechts und biege in die Richtung Trigrader Schlucht ein. Habe ich diese ja auch schon einige Zeit als „ich möchte dorthin“ auf Google-Maps markiert. Die Straße ist schön zu fahren und entwickelt sich bald zu einem immer schmäler und romantischer werdenden Schluchtental. Oberhalb des „Devil's Throat Cave“ kurz angehalten, nehme ich noch die zwei etwas steilen Serpentinen und erreiche kurz darauf das Dorf Trigrad, meinen Punkt zum umdrehen. Nun endlich, mein erster guter Cappu für diesen Tag. Dafür gleich zwei ;) .
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..... Fortsetzung folgt
Zuletzt geändert von Chris aus Leonding am Samstag 19. Juli 2025, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Greek 25 - Eine Reise durch den Balkan bis zum Pilion

#56 Ungelesener Beitrag von Chris aus Leonding »

..... Fortsetzung Tag 16
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Jetzt bin ich wieder auf der 197er und erreiche beim Kraftwerk Dewin die für mich nach rechts bergwärts und führende 866. Vorerst noch ein kleines Päuschen und los geht die nun folgende Kurvenhatz bis Stoykite.
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Dort zweigt die 866 nach rechts Richtung Vodata ab und führt auf ca. 1.500 m Höhe. Einfach toll zu fahren. Was scheinbar auch ein heimischer Autofahrer denkt und mir fast an meiner Kennzeichentafel klebt, jedoch ein bisschen zu wenig „Schmalz“ zum überholen hat. Auf der Passhöhe bleibe ich stehen und lasse ihn passieren - mache ein kleine Pause. Bergab und kurz darauf habe ich die kleine Wildasau wieder vor mir,. Er hinter einem Holztransporter. Das ist jedoch für mein Motorrad kein Problem und erreiche viel zu bald für den heutigen Tag Smolyan. Das bereits gestern gebuchte Hotel.
Was war das Heute streckentechnisch für ein schöner Tag, wenn nicht der schönster meiner bisherigen Reise. Und ich habe den Eindruck, in diesem Rhodopen-Gebirge kannst du von der Routenführung kaum was falsch machen. Egal welche Abzweigung du nimmst.
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Unterkunft: SPA Hotel Kiparis Alfa, inkl. F und versperrten Unterstellplatz.
Das beste Hotel bisher auf dieser Reise und das zu einem Top-Preis. Sehr empfehlenswert, ein fast neues Haus, mit ebenso gutem Restaurant. Nur das Gebinde des Stiefelbieres war etwas klein :mrgreen:
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