Dr. Doolittle hat geschrieben: ↑Freitag 13. Februar 2026, 13:46
Andreas W. hat geschrieben: ↑Freitag 13. Februar 2026, 08:20
Für mich überwiegen aber die Vorteile des E-Ducato - fährt besser, bremst besser, heizt besser, kühlt besser, klingt besser, Fahrwerk federt/dämpft besser (niedriger Schwerpunkt).
Ich würde das tatsächlich auch ein bisschen mit der Anhängerfahrerei vergleichen.
Anstatt Van oder Wohnmobil fahre lieber mit Motorradanhänger oder Wohnwagen.
Mit dem Van, oder Wohnmobil wäre ich schneller am Urlaubsort. Beides ist mir aber zu laut/zu unbequem.
Ich (gilt nur für mich) sitze lieber 12 Stunden in einem bequemen Auto, als 10 Stunden in einem unbequemen Van.
Würde ich einen Van haben wollen, säße ich entsprechend lieber 12 Stunden in dem deutlich besser/bequemer fahrenden E-Ducato, als 10 Stunden im Ducato mit Dieselmotor.
@all: Wer einen E-Ducato haben will, sende mir gerne ne PN ;-)
Ich weiß nicht - irgendwie klingt das jetzt nach Verkaufwerbetext. Was mich bei einem Autoverkäufer natürlich auch gar nicht überrascht.
Die Sitze bei meinem Malibu-Ausbau auf Ducatobasis sind jetzt sicher andere wie der Ducato ab Werk drin hat - und daher wahrscheinlich bequemer wie die Werksausstattung. Sollte so ein Van ausgebaut werden, würden wahrscheinlich dem Malibu/Pössl/Schlagmichtot-ähnliche Sitze eingebaut werden. Von daher ist der von dir angesprochene Bequemlichkeitsaspekt für mich kein Argument.
Mein Ducato hat das Heavy-Fahrwerk - also ohnehin schon die größeren Räder und Bremsen. Für mich bremst das gut genug.
Was besser klingt ist wohl, wie beim Motorrad auch sehr subjektiv. ICh bin da kein Enthusiast. Das AUto klingt wie es klingt, und bei einem Ausbau scheppert ohnehin immer wieder mal was - entweder eine Tür oder das Besteck in der Bestecklade oder die Kochtöpfe an den Pfannen.
Warum ein E-Auto besser kühlen soll als ein Verbrenner kann ich nicht nachvollziehen - aber vielleicht kann man das erklären.
Beim Fahrwerk hab ich in luftunterstütze Federbälge investiert, was mMn das Verhalten vor allem an der Hinterachse deutlich verbessert hat. Und wenn man beim Luftdruck der Reifen von den überbordenden 5,5 bar die Fiat vorgibt abgeht und nur 3,5-4 bar reintut, dann ist die Eigendämpfung der Reifen auch viel besser - hin werden sie dadurch nicht. Vielleicht hat man ein wenig mehr Verschleiß. ABer hey, wir haben jetzt 55k km drauf auf den Reifen und die sind sicher nochmal für 15k km gut. Wenn ich nach 70k km neue Reifen brauche, dann tut mir das nicht weh.
...
Ich möchte den Verkaufswerbetext noch etwas erläutern:
fährt besser: E-Auto fährt besser langsam und besser schnell. Kein Losbrechmoment von Kupplung/Automatikgetriebe - beim Überholen mehr Leistung
bremst besser: Man braucht das Bremspedal praktisch nur sehr selten. Man bremst mit dem Gaspedal (One Pedal Drive)
heizt/kühlt besser: heizt und kühl viel schneller
klingt besser: Weil das Motorgeräusch komplett fehlt, ist das Geräuschniveau innen deutlich niedriger, und die Musik klingt besser
Fahrwerk federt/dämpft besser: Durch den niedrigeren Schwerpunkt, kann das Fahrwerk weicher abgestimmt werden.
Keines dieser Argumente für sich alleine ist wichtig - die Summe derer machen die Autofahrt aber zu einem deutlich positiverem Erlebnis.
Die Reichweite sehe ich etwas optimistischer. Es wird eine Sweetspot-Geschwindigkeit geben, bei der man einigermaßen vorwärts kommt und die Reichweite stabil bleibt. Oft machen 5 km/h einen großen Unterschied.
Mit meinem Volvo EX30 fahre ich auf Langstrecke z.B. maximal 115 km/h. Beim Ducato werden es vielleicht 95 sein - ich weiß es nicht.
Ich könnte es ausprobieren - ich fahre aber ungern Transporter ;-)